Montag, 29. April 2013

Produkttest: Die Perfect Draft Bierzapfanlage

Im Rahmen unseres Tests des Philips Barbecue Duo mit einem Tischgrill und einer Bierzapfanlage hatten wir nun endlich auch die Möglichkeit, die Zapfanlage einzuweihen. Einen Testbericht für den Avance Collection Tischgrill findet ihr in diesem Post. 


Die Anlage und das Fass Hasseröder kamen ungefähr zeitgleich, sodass wir alles installieren konnten. Der Aufbau war sehr leicht und selbsterklärend. Unten seht ihr ein paar Bilder davon.



Die zu installierenden Einzelteile sind überschaubar. Der Zapfhahn wird mit einem einfachen Klicksystem direkt auf dem Fass angebracht und der mit dem Fass gelieferte Schlauch wird eingeführt. Mit jedem Fass wird ein neuer Schlauch geliefert, weshalb keine komplizierte Reinigung des Zapfhahns notwendig ist.


Anschließend kann das Fass in die Anlage eingesetzt werden. Auch hier geht alles sehr einfach.



Ist die Anlage schließlich aufgebaut, sieht sie in meinen Augen sehr dekorativ aus. Leider braucht sie ziemlich lange, um das Bier runterzukühlen. Nach 15 Stunden am Strom hatte sie eine Temperatur von 7°C erreicht, bei keiner besonders hohen Außentemperatur. Beworben wird die Anlage damit, dass sie innerhalb von 12-15 Stunden auf 3°C herunterkühlt. Das Bier war trotzdem gut, 7°C ist ja auch schon kühl.


Der anfänglich hohe Schaumanteil beim Zapfen war schnell vergangen und es konnten zügig normale Gläser Bier gezapft werden. Das Geräusch, das beim Zapfen ertönt, ist zunächst irritierend, da es sich anhört wie ein Kaffeevollautomat, also eher unpassend zum Bier. Wahrscheinlich ist es nicht anders zu machen, aber zum richtigen Zapfgefühl passt es definitiv nicht. Beim Kohlensäuregehalt des Bieres gingen die Meinungen auseinander: einige meinten, es sei zu wenig Kohlensäure im Bier, anderen war es genug. Vielleicht lag das auch am Hasseröder, das kann ich nicht genau sagen.


Wie ihr seht, konnte man mit der Maschine ein schönes Bierchen produzieren. Leider ist in Deutschland die Auswahl an Perfect Draft Fässern nicht so groß. Es gibt eine größere Auswahl in anderen Ländern. Die anschließende Reinigung der Anlage hat uns begeistert: der benutzte Schlauch wurde einfach weggeworfen, das Abtropfgitter und der Zapfhahn wurden abgespült und die Reinigung war abgeschlossen.
Insgesamt fällt unsere Bewertung der Anlage positiv aus. Vor allem, wenn man einen Garten hat und im Sommer häufiger mit Freunden grillt, lohnt sich die Anschaffung des Geräts. Das von uns bis jetzt getestete Fass war an einem Abend leer, weshalb wir nicht die Frischhaltefunktion der Anlage testen konnten. Philips wirbt damit, dass das Bier bis zu 30 Tage frisch bleibt, also nicht schal wird. Hier können wir also keine Erfahrungswerte nennen.

Wir halten euch über unsere Produkttests auf dem Laufenden!

Maria

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